Samsung Galaxy A3 (2017)

 

Seit knapp drei Wochen teste ich im Rahmen eines Insider Projektes nun das Samsung Galaxy A3 (2017) und muss sagen ich bin rundum zufrieden.

 

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Vorab möchte ich kurz etwas über mich und meine Nutzung von Smartphones erzählen:

 

Ich bin weiblich, 34 Jahre alt und würde mich als technikbegeistert bezeichnen. Wobei ich nicht immer das beste und neuste haben muss. Bei mir müssen gewisse Funktionen vorhanden sein, gerne auch etwas Schnickschnack, aber dabei darf es nicht zu viel kosten. Ich bin kein Profi, aber auch kein Anfänger in der Bedienung und Verwendungsmöglichkeiten eines Smartphones, denke ich kenne mich soweit aber ganz gut aus und habe keinerlei Probleme damit.

 

Mein voriges Smartphone war auch ein Samsung, ein Samsung Galaxy S3 Neo um genauer zu sein. Also ein älteres Samsung mit weniger Funktionen.

 

Um mir ein möglichst genaues Bild über das A3 zu bilden und auch einen Vergleich mit anderen Modellen zu haben habe ich den ein oder anderen Aspekt/Funktion mit dem Samsung Galaxy S3 Neo, sowie mit dem Samsung Galaxy S6, dass mein Mann besitzt verglichen.

 

So jetzt komme ich aber zu meinem Testbericht:

 

Die Optik, das Display und das Material

 

Das Smartphone sieht sehr Edel aus, wie ich finde und steht dem höherwertigerem Galaxy S6 in nichts nach. Das hochwertige Metall macht echt was her und es hat für mich die perfekte Größe. Mit seiner Größe von 135,4 x 66,2 x 7,9 seinem 4,7“ Display ist es groß genug um komfortabel alles lesen zu können und klein genug um auch mal in der Hosentasche mitgenommen zu werden.

 

Das Display mit seinen 720 x 1280 Megapixeln (HD) gibt alles gestochen scharf wieder.

 

Das Gewicht von 138g ist super, es liegt dadurch sehr gut in der Hand.

 

Die Farbauswahl lässt auch keine Wünsche offen, ob in zeitlosem schwarz oder auch black-sky genannt, edlem gold-sand, blue-mist oder aber peach-cloud allesamt wirken sehr edel und hochwertig.

 

Optisch ist einiges seit der Zeit des Galaxy S3 passiert, in positivem Sinne natürlich.

 

Die Speicherkapazität

 

Der interne Speicher von 16 GB ist nicht unbedingt der Größte wenn man bedenkt dass davon nur noch 9,7 GB zur freien Verfügung stehen, wenn man dann jedoch bedenkt dass man diesen Speicher durch eine externe Speicherkarte von bis zu 256 GB erweitern kann ist dies beachtlich, wie ich finde. Also weitaus genug Speicher, um den voll auszuschöpfen benötigt man wohl einiges an Zeit und Daten.

 

Verglichen mit dem S3Neo natürlich mal wieder um einiges besser.

 

Aber auch im Vergleich mit dem S6 schneidet es besser ab. Denn auch wenn man dort einen höheren internen Speicher, je nach Wahl, von bis zu 128 GB hat besteht hier leider nicht die Möglichkeit den Speicher zu erweitern.

 

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Die Akkuleistung

 

Die Akkukapazität von 2350 maH ist nicht schlecht, so kann man z.B. bis zu 17 Stunden telefonieren, Videos ansehen oder im per W-Lan im Internet surfen, beim surfen per G3 sind es noch bis zu 12 Stunden. Das ist einiges, wie ich finde, bei meiner Nutzung komme ich fast damit aus es nur alle zwei Tage aufzuladen, was bei meinem S 3 ein Traum war, da war ich froh wenn ich es nur einmal täglich laden musste.

 

Beim A3 ist dass Akku nicht mehr austauschbar, wobei ich noch nicht sicher weiß ob dies wirklich negativ zu werten ist oder ob die Akkus inzwischen so gut geworden sind dass dies unnötig ist.

 

Negativ finde ich jedoch, dass man das Smartphone nicht induktiv laden kann – das fehlt mir ehrlich gesagt, auch wenn dies kein Kaufkriterium für mich ist.

 

Das Einrichten des Smartphones

 

Bevor man mit einem neuen Smartphone richtig loslegen kann heißt es bekannter Weise ja zuerst mal einrichten und die Apps die man zuvor auf dem Handy hatte mit auf das Neue zu holen.

Dies gelingt kinderleicht, da man Schritt für Schritt durch die Einrichtung geführt wird und wenn man zuvor auch ein Galaxy Smartphone hatte hat man dank Smartswitch all seine Daten schnell wieder auf dem neuen Gerät. Ebenso hat mein ein 15 GB Cloud Konto, so dass man keine Angst mehr vor Datenverlust haben muss.

In den Einstellungen dann nur noch den gewünschten Klingelton, sowie das Hintergrundbild wählen, dann ist das wichtigste schon erledigt.

Die Kamera

 

Die Fotos, egal ob mit der Hauptkamera oder mit der Frontkamera aufgenommen, können sich mehr als sehen lassen.

 

Dank der 13 Megapixel Hauptkamera und der 8 Megapixel Frontkamera lassen sich gestochen scharfe Bilder machen, die die Situation perfekt wiedergeben.

 

Verglichen mit der Kamera des Galaxy S3 Neo bekommt man um Welten bessere Fotos.

Im Vergleich mit dem Galaxy S6 würde ich sagen, dass die Frontkamera bei dem Samsung Galaxy A3 sogar ein wenig besser ist und die Fotos, die mit der Hauptkamera aufgenommen wurden nur ein ticken schlechter sind wenn überhaupt.

 

Was mir besonders gut an der Kamerafunktion des Galaxy A3 gefällt sind die vielen verschiedenen Filter die man kinderleicht anwenden kann. So hat man u.a. folgende Filter zur Auswahl: Creme, Wald, Klassik oder auch satte Farben. Wobei mir die Filter Klassik (schwarz-weiß), satte Farben und der Essen-Modus, bei dem das Essen besonders gut in Szene gesetzt wird, am besten gefallen.

 

Was ich aber auch als ein Highlight empfinde ist die Möglichkeit den Auslöser auch mit Hilfe der eigenen Stimme zu betätigen, indem man lächeln sagt. Einfach klasse und vor allem bei Selfies eine enorme erleichterung.

 

Was ich etwas Schade finde ist dass es keinen optischen Bildstabilisator hat.

Sicherheitsfunktionen

 

Wenn man bedenkt dass beispielsweise beim S3 Neo das Smartphone nur mit Hilfe eines Pins oder einem Muster gesichert werden konnte, ist die Möglichkeit beim A3 das Handy mit dem eigenen Fingerabdruck zu sichern natürlich der absolute Wahnsinn.

 

Ebenso wie beim Galaxy S6 besteht die Möglichkeit die Fingerabdrücke von mehreren Fingern zu speichern, so dass man noch freier in der Verwendung ist und es um so komfortabler ist.

 

Und sollte der Fingerscanner den eigenen Finger mal nicht erkennen, weil man ihn beispielsweise anders auflegt, kann man einstellen dass man in dem Fall ein Muster oder Passwort zum entsperren verwenden kann.

 

Aber nicht nur das Smartphone an sich lässt sich mit Hilfe des Fingerscanners sichern, nein auch Internetpasswörter, sowie die zugehörigen Benutzernamen lassen sich so speichern und wieder abrufen.

 

Eine enorme Zeitersparnis und erleichterung, da ich zuvor nie Passwörter auf meinem Smartphone gespeichert habe.

 

Sonstige Funktionen, die das Samsung Galaxy A 3 (2017)

 

liebenswert machen

Sensoren

Da wären die vielen Sensoren, wie der bereits erwähnte, Fingerabdrucksensor, aber auch ein Beschleunigungssensor, ein Barometer, ein Gyro Sensor, ein Geomagnetischer Sensor, ein Hall Sensor, ein Näherungssensor und ein RGB Lichtsensor sind enthalten. Einige dieser Sensoren werden für die Fitness App von Samsung, die bereits auf dem Smartphone installiert ist, benötigt und machen diese zu etwas besonderem.

Wasserdicht

Das Smartphone soll immer noch wasserdicht wenn man es für 30 Minuten 1,5 m unter klares Wasser (kein Salzwasser o.ä.) hält, dabei soll man jedoch bedenken dass der Kartenslot fest im Gerät ist – so dass dadurch kein Wasser eindringen kann.

Ich habe es zu Testzwecken riskiert und einen kleinen abgeschwächten Wassertest gemacht, indem ich das Gerät für kurze Zeit in die voll gefüllte Badewanne gehalten habe und ich muss sagen: es hat den Test bestanden.

 

Gear Unterstützung

Dieses Smartphone Modell unterstützt folgende Uhren:

Gear Circle (Manager Support), Gear Fit, Gear Fit2, Gear, Gear2, Gear2 Neo, Gear S, Gear S2, Gear S3, Gear IconX

Auch wenn ich noch keine dieser Uhren ausprobiert habe, finde ich es klasse und würde die ein oder andere gerne mal kennen lernen.

Always On Display

Dank des Always On Displays hat man die Uhrzeit, nach Wunsch auch den Kalender oder verschiedene Zeitenzonen im Blick, ohne das Smartphone zu aktivieren. Ebenso sieht man Benachrichtigungen, wie beispielsweise den Erhalt von What´s app Nachrichten oder Spielebenachrichtigungen.

Das ist nicht nur mehr als praktisch, sondern spart nebenbei auch noch Strom.

Sicherer Ordner

Im sicheren Ordner kann man Apps, Fotos oder sonstige Dinge die man nicht so öffentlich zeigen möchte, getrennt von den anderen Apps und Fotos, usw. ablegen. Diese sind dann extra vor ungewollter Ansicht und Verwendung gesichert. Eine tolle Funktion muss ich schon sagen.

 

USB Typ C Anschluss

Das gute an dem USB Typ C Anschluss ist dass es egal ist wie rum man den Stecker einsteckt es passt immer. An für sich eine super Sache, oder?!

Der ein oder andere bemängelt sicher, dass es so nicht mehr mit den vorgänger Ladegeräten die bei den meisten gängingen Smartphones passen kompatibel ist.

Mir persönlich macht dies jedoch nichts aus, vor allem denke ich dass es zukünftig zum Standard wird und somit wieder mit Ladegeräten anderer Modelle kompatibel sein wird.

 

Gesamtfazit

 

Meiner Meinung nach bekommt man mit dem Samsung A3 (2017) ein sehr gutes Mittelklassesmartphone, zu einem fairen Preis – dass nicht nur optisch locker mit dem ein oder anderen Oberklassesmartphone mithalten kann.

Ich bin Feuer und Flamme und würde trotz ein paar kleinen Kritikpunkten volle Punktzahl geben.

Um es kurz und knapp zu veranschaulichen, was ich positiv, bzw. Negativ finde, habe ich es hier noch mal in Stichpunkten aufgeführt:

Positiv                                                                    Negativ

  • Display                                                                  – nicht induktiv ladbar
  • Optik                                                                      – kein optischer Bildstabilisator

  • Kamera                                                                  – kein austauschbarer Akku

  • erweiterbarer Speicher bis zu 256GB

  • Material und Optik

  • Fingerabdrucksensor

  • Allways On Display

  • Akkuleistung

 

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